Besuch der Ehemaligen

Herzlich Willkommen – nach 25 Jahren an St. Michael

Wie schnell die Zeit doch vergehen kann, bewies ein Besuch unserer ehemaligen Schülerinnen, die vor 25 Jahren die Realschule verlassen durften.

FotoAltschülerinnen

Am 10 Juni 1989 wurden neunundzwanzig Schülerinnen aus der damaligen 10b feierlich entlassen. Über 20 von ihnen kehrten am 24. Mai 2014 zu einem Besuch zurück. Zuerst führte Schwester Theresia, Schulleiterin der Realschule von 1989 bis 2006, die Gruppe durch Kloster und Kirche St. Michael.

Anschließend ging es unter dem Motto „Alt und Neu“ durch die Schule. Dabei wurde natürlich auch Maßnahmen der Schulpolitik wie Lernstandserhebungen, zentrale Prüfungen, gesetzlich festgelegte Mittagspause, Nachmittagsunterricht und Qualitätsanalyse, aber auch gesellschaftliche Veränderungen thematisiert. Der Rundgang erstreckte sich über alle Räume, die sie von damals her kannten. Besonders groß war die Freude in der Lehrküche. Zahlreiche Erinnerungen wurden wach: Gasöfen, zischende Schnellkochtöpfe und gemeinsame Mahlzeiten mit leckerem selbst zubereitetem Essen. In der alten Turnhalle wurde der Duft der Bäckerei von Nebenan vermisst. Dafür waren die letzten Sitzplätze im alten Klassenraum nach einigem Überlegen schnell wiedergefunden.

Im ZIMT-Raum staunten alle über die moderne Ausstattung mit 35 Computern für die Schülerinnen. Natürlich wurde von der Informatik-AG und ersten Programmier-Versuchen in Pascal erzählt. Ja, die Realschule St. Michael ist den anderen Schulen weit voraus gewesen – innovativ  von alters her. 🙂

Die besonderen Stühle des Musikraums weckten Erinnerungen an die ersten Lehrjahre von Frau Oppenhoff. An den damaligen Hit: „Rain in May“ konnten sich allerdings nur noch wenige erinnern.

Schnell wurden in der neuen Bücherei noch einige Worte an Schwester Antonia geschrieben, an die sich alle gerne erinnern.

Besonders interessiert betrachteten die Jubilarinnen die Fotos ihrer „alten Lehrer“, die damals ein recht junges Kollegium bildeten. Klar wurden einige Dönekes in Erinnerung gerufen.

Die Führung endete im Verwaltungsflur und im neuen Büro der Schulleitung. Gerne wurden Paderquellen und Material vom Verein der Ehemaligen für die Nachlese mitgenommen.

Aus der angesetzten einstündigen Führung waren schnell zwei Stunden geworden. Es war eine sehr kurzweilige Zeit und es gab so viel zu sehen und zu erzählen, dass klar ist: Das nächste Treffen findet nicht erst nach 25 Jahren wieder statt.

Ich persönlich habe mich über das Wiedersehen meiner ehemaligen Schülerinnen riesig gefreut. Ich bin stolz, dass sie so überzeugt und positiv von ihrer alten Schule sprechen und auch im Nachklang froh sind, Schülerin von St. Michael gewesen zu sein.

Gertrud Oppenhoff