Fahrradtag

Auftaktveranstaltung Klimaschutzprojekt: Rad-Stationen

Bild Einführung

Am Dienstag, dem 4. März 2014 fand passend zum Start in die Outdoorzeit die Auftaktsveranstaltung zur virtuellen Radtour „Das Fahrrad steht im Mittelpunkt“ der Realschule St. Michael im Rahmen des Klimaschutzprojektes an den katholischen Schulen in Trägerschaft des Erzbistums Paderborn statt. Von März bis August 2014 nehmen nun alle Klassen an der virtuellen Fahrradtour im Rahmen der Aktion „FahrRad! Fürs Klima auf Tour“ des VCD (Ökologischer Verkehrsclub Deutschland) teil. Hierbei werden alle in diesem Zeitraum erfahrenen Fahrrad-Kilometer von den Klassenlehrern für ihre Klasse aufgeschrieben und an den VCD gemeldet. Es winken tolle Preise und das Wissen, etwas gegen den übermäßigen CO2-Ausstoß und für die eigene Fitness getan zu haben.

In der ersten und zweiten Stunde konnten die Schülerinnen aller Klassen an zwei von ihnen im Vorfeld ausgewählten Rad-Stationen verschiedene Aktionen rund um das Thema „Fahrrad“ durchführen und dabei viele nützliche und wichtige Informationen erhalten und Fähigkeiten erlernen. Unterstützt wurde das Kollegium dabei tatkräftig von den beiden Polizeibeamten Herrn Brüseke und Herrn Trautmann.

1. Station: Fahrradsong

Hier übten die Schülerinnen mit Frau Docherty und Frau Ernst gesanglich und choreographisch den „Fahrradsong“ der Ärzte ein.

2. Station: Fahrradklingel

Hier entstanden unter der fachkundigen Anleitung von Frau Stiegemann wunderbare kleine Kunstwerke in Form von bunt besprühten Fahrradklingeln, die in Zukunft die Fahrradfahrten unserer Schülerinnen sicherer machen werden.

3. Station: Fahrradquiz

Im ZIMT-Raum trafen sich die Schülerinnen, um mit Hilfe von Frau Beverungen ein Fahrrad-Quiz im Internet durchzuführen. Dabei ging es um Sicherheit im Straßenverkehr ebenso wie um relevante Straßenschilder und fahrsichere Fahrräder.

4. Station: Reparaturen am Fahrrad

Der Fahrradkeller diente Herrn Bergmann, Herrn Allroggen und Herrn Weber als Reparaturwerkstatt, in der die Schülerinnen lernten, Fahrradschläuche zu reparieren, wieder aufzupumpen und die Verkehrstüchtigkeit eines Fahrrads zu überprüfen.

5. Station: Gesundheit

Auf dem Schulhof testeten die Schülerinnen auf einem Trimm-Rad unter sachkundiger Beobachtung von Frau Nübel ihre Fitness. Die meisten Schülerinnen zeigten sich „echt fit“, die Ausdauer mancher Schülerinnen war „ganz ok“ und keine einzige Schülerin zeigte eine schlechte Fitness (Siehe Bild 18)!

6. Station: Sattelschutz

Im Textilraum nähten die Schülerinnen aus Plastiktüten Sattelschützer, die bei abgestellten Fahrrädern die Sättel bei einem eventuellen Regenguss trocken halten sollen. Die Hilfe von Frau Heese und Frau Scheller war dabei häufig von Nöten, da sich die Sattelform als sehr schwer zu nähen herausstellte.

7. Station: Werbeplakat

Fahrradfahren hat viele Vorteile und mit Fahrrädern kann man viel anstellen – nicht nur fahren! Das zeigen die vielen tollen Plakate, die die Schülerinnen bei dieser Station unter Anleitung von Frau Rohe erstellt haben.

8. Station: Kreatives Schreiben

An dieser Station trafen sich die Literaten unter den Schülerinnen. Mit einigen kleinen Ratschlägen von der betreuenden Lehrerin Frau Remm als Unterstützung schrieben die Schülerinnen einige wundervolle, poetische und auch lustige Geschichten mit Fahrrädern als „Protagonisten“. Frau Remm konnte sich von der Lektüre der abgegebenen Texte gar nicht mehr losreißen.

9. Station: Verkehrsunfälle

Verkehrsunfälle mit Fahrrädern sind nicht selten, insbesondere wenn man regelmäßig mit dem Fahrrad zur Schule fährt, kann dies passieren. Was tue ich aber, wenn meine Mitschülerin oder Freundin einen Unfall hatte? Dies konnten die Schülerinnen bei Frau Berger und ihrer Erste-Hilfe-AG an dieser Station lernen und üben: stabile Seitenlage, Abtasten nach Verletzungen, einen richtigen Notruf absetzen, Sprechen mit der Verletzten bis die Rettung kommt…

10. Station: Fahrrad-Memory/richtiges Verhalten auf dem Fahrrad

Bei dem von Frau Jöring vorbereiteten Fahrrad-Memory übten die Schülerinnen spielerisch die verschiedenen Verkehrszeichen ein. Außerdem erhielt sie tatkräftige Unterstützung durch den Polizeibeamten Herrn Brüseke, der den Schülerinnen die Gefahren beim Fahrradfahren aufzeigte und ihnen das richtige Verhalten auf dem Fahrrad im Straßenverkehr näher brachte.

11. Station: Der tote Winkel

Auf dem Schulhof führte Frau Bödefeld die Schülerinnen zu einem LKW der Polizei, an dem der Polizeibeamte Herr Trautmann ihnen erklärte und demonstrierte, dass LKW-Fahrer – aber auch PKW-Fahrer sie als Radfahrer und Fußgänger nicht immer sehen können, sondern dass an jedem Fahrzeug ein sogenannter „toter Winkel“ vorhanden ist, in dem sie für den Autofahrer unsichtbar sind. Mit diesem Wissen können sie sich nun im Straßenverkehr entsprechend vorsichtig verhalten.

Nachdem all diese Stationen zwei Stunden lang durchlaufen worden waren, wurden die Ergebnisse dieser Arbeiten in der 4. Stunde der gesamten Schulgemeinschaft in der Aula vorgestellt und am Ende die virtuelle Fahrradtour von der SV und Herrn Pollmann erklärt und offiziell eröffnet. Hierzu einige Bildimpressionen:

K. Reinstadler