Goldjubilare

Was sind schon 50 Jahre…?

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am Samstag, den 12.09.2015 besuchten 12 Goldjubilarinnen ihre alte Realschule St. Michael und freuten sich, Altbekanntes wieder zu entdecken.
Der Küchengeruch, der Charme der alten Turnhalle und die große Wendeltreppe im Eingangsbereich weckten viele Erinnerungen.
So wurde z.B. erzählt, dass sie als Schülerinnen die Schwestern und Lehrpersonen stets mit einem Knicks begrüßen mussten – auch auf den Treppenstufen, was gar nicht so einfach gewesen wäre.
Amüsiert und ganz brav 🙂 nahmen die ehemaligen Schülerinnen im alten Hörsaalgestühl im C-Gebäude Platz, das sie an die Ausstattung ihrer alten Fachräume erinnerte, die leider nicht mehr gezeigt werden konnten.
Die 12 Realschulabsolventinnen schauten sich auch sehr interessiert alle Neuerungen von St. Michael an und ließen sich gerne die vielfältigen Konzepte der Realschule von der Schulleiterin Frau Oppenhoff schildern. Große Aufmerksamkeit wurde z.B. unserem Computerraum und der Cafeteria gewidmet, aber auch das Angebot, bei Sorgen und Nöten in der Ansprechbar mit geschultem Personal der Seelsorge sprechen zu können, wurde als für die Schülerinnen und Schüler bestimmt sehr hilfreich empfunden.
Nach dem einstündigen Rundgang waren sich alle einig: Es ist gut, dass die Ziele von St. Michael, wie z.B. eine gründliche fachliche Ausbildung, die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, aber auch die Erziehung zu Respekt und Höflichkeit damals wie heute die gleichen sind, auch wenn sie in anderer Form vermittelt werden.

Der Schulbesuch war eingebettet in eine Kloster- und Kirchenführung mit Schwester Theresia und einem gemütlichen Ausklang mit der damaligen Französischlehrerin Frau Drechsler und mit Frau Franke, die sechs Jahre lang die zwischenzeitlich 44 Schülerinnen starke Klasse leitete. Alle Ehemaligen waren sehr angetan von der renovierten Michaelskirche sowie der Helligkeit und freundlichen Atmosphäre der auch damals Schülerinnen nicht zugänglichen Klosterräume.

2015-09-12 16.10.28

Text: Gertrud Oppenhoff

Fotos: Walburga Schier und Gertrud Oppenhoff