„Jungen verstehen“

„Jungen verstehen“

eine Veranstaltung zur Vorbereitung der parallelen Monoedukation an der RS St. Michael

FotoFrau Ernst

Frau Ernst, unsere Referentin am Nachmittag

Jungen verstehen – unter dieser Überschrift stand unsere Veranstaltung am 18. Februar 2014, zu der sich die Klassensprecherinnen, Klassenpflegschaftsvorsitzenden und das Kollegium eingefunden hatten.

Nach der Begrüßung durch Frau Oppenhoff ging es mit einem „Warming up“ zum Thema „typisch Mädchen – typisch Jungen“  per Placemat-Methode los. Die bunt gemischten Eltern-Lehrpersonen-Schülerinnen-Gruppen tauschten sich schon bald rege über ihre Erfahrungen und Einschätzungen aus.

eifrig im Gespräch …

Neugierig verfolgten anschließend alle dem fundierten Impulsreferat von Frau Ernst zum Thema „Jungen verstehen“. Um Jungen auch schulisch gut begleiten zu können, müsse man sie in ihrem Junge-Sein verstehen, so die Referentin.  Aus dem Grunde wurden uns typische Verhaltensweisen von Jungen geschildert und erläutert. Es sei selbstverständlich, so Frau Ernst zu Beginn, dass es sich um eine plakative Beschreibung handele, die für eine Schärfung aber notwendig sei. Frau Ernst ging dann z.B. auf die Sprache, die eine Sach- und Berichtssprache bei Jungen und eine Beziehungssprache bei Mädchen ist, ein. Interessant und aufschlussreich war auch die Beschreibung der Art und Weise der Auseinandersetzung, z.B. in Konflikten, die Art des Spielens, des Denkens oder des besonderen Arbeitsverhaltens und der Motivation bei Jungen.

Fazit:

Wir brauchen eine Schule für Jungen, die männliche Konflikt,- Kontakt- und Lösungsstrategien wertschätzt und einbezieht. „Sowohl Mädchen als auch Jungen haben ein Anrecht auf einen Schulunterricht und eine Erziehung, die ihren Neigungen und Bedürfnissen entgegenkommt.“ (Guggenbühl)

Hier schloss sich logisch die Frage an: Wie muss eine jungenfreundliche Schule und eine entsprechend jungenfreundliche Pädagogik an St. Michael aussehen?

Die schon zu Beginn gebildeten Gruppen notierten abschließend eifrig erste, gute Ideen!

erste Ergebnisse

Wir haben uns sehr über die gute Resonanz und die engagierte Mitarbeit gefreut. Unser besonderer Dank gilt Frau Ernst. Durch ihren interessanten Vortrag hat sie maßgeblich zum guten Gelingen beigetragen.