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Außer Atem, aber dem Himmel über Köln ganz nah…

 

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…waren die 13 Schülerinnen des Musik-Kunst-Kurses nachdem sie die 533 (!) Stufen des südlichen Kölner Domturms erklommen hatten, um gotische Bauformen und Kunstwerke aus nächster Nähe zu betrachten und zu zeichnen. Zuvor hatten sie eine Probe des Sinfonieorchesters und die einzigartige Akkustik in der Kölner Philharmonie erlebt.

Musikalisch und künstlerisch unterwegs in Köln

Am Donnerstag, dem 5.3.2015 um 8.50 fuhr der Zug nach Köln mit 13 Schülerinnen und 3 Lehrpersonen ab. Auf der Fahrt wurde viel gelacht und alle freuten sich auf Köln. Dort angekommen ging es mit dem ersten Programmpunkt los: Um 12.00 Uhr gingen wir zur Philharmonie und warteten gespannt auf den Einlass. Der Konzertsaal war riesig und jeder Platz war besetzt. Von jung bis alt hörten da alle gespannt der halbstündigen Probe zu.

Danach machten wir uns auf den Weg zum Dom, um die 533 Stufen des Südturms zu erklimmen. In lauter Vorfreude stürmten wir zusammen los. Als wir die Glocken erreichten, hielten zwei Mitschülerinnen ein Referat. Alle waren schon so geschafft, dass wir uns erst einmal stärken mussten. Beim Weitergehen bekamen wir schon langsam Höhenangst und Schwindelgefühle, die von der schmalen und engen Wendeltreppe nur noch verstärkt wurden. Etwas später dachten alle, wir wären jetzt oben, bis wir die Metalltreppe entdeckten. Stöhnend stiegen wir auch noch die letzten Stufen hoch. Doch unsere Anstrengung hatte sich gelohnt. Der Ausblick von so weit oben war atemberaubend! Wir machten ein Gruppenbild und kurze Zeit später stiegen wir die vielen Treppen wieder gnadenlos hinab. Als eine der ersten unten angekommen, konnten wir uns noch genügend ausruhen, bis wir dann alle wieder zusammen waren.Der Abstieg hatte ungefähr 14 Minuten gedauert.

Anschließend im Dom war es sehr kalt, denn der Dom kann wegen seiner Größe nicht beheizt werden. Aber die vielen Fenster ließen uns die Kälte vergessen. Sie waren so schön und so bunt, dass wir nur schwer davon weggucken konnten. Auch das neue Fenster, das 2007 eingebaut worden war, war wunderschön. Wir führten uns gegenseitig im Dom herum und bekamen viel erzählt, zum Beispiel von der Mailänder Madonna, dem Dreikönigsschrein und dem Gero-Kreuz. Das war sehr beeindruckend. Danach hatten wir die Aufgabe, Gesichter von Statuen und Gemälden im Dom zu zeichnen.

Schließlich hatten wir Freizeit. Draußen war es sogar wärmer als im Dom.Wir hatten zwei Stunden Zeit, um in Gruppen durch die Stadt zu gehen zum Shoppen, Zeichnen, egal was. Wir konnten uns gut von der Anstrengung erholen. Um 17.50 Uhr fuhren wir zurück nach Paderborn.

 

                                                               Text: Luzie v.Wrede, Tatjana Lake, Maren Menkhaus / Fotos: Claria Stiegemann