Musik

Musikunterricht einmal anders!

 

Gut 150 Schülerinnen und Schüler der Realschule St. Michael besuchten am Montag, den 15.05.17, das „Konzert für Junge Leute“, das in diesem Jahr unter der Überschrift:

Zwei Revolutionäre: Beethoven und Egmont – Beethovens Schauspielmusik zu Goethes Egmont“ stand.

Beethovens „Egmont“-Ouvertüre und seine Schauspielmusik zu Goethes Drama „Egmont“ ist eine ungemein packende und ausdrucksstarke Musik, die gut zu verstehen ist und Junge Hörer mitreißen kann. Ganz deutlich hat Beethoven den Kampf von Gut und Böse dargestellt und am Ende die Hoffnung, dass das Gute siegt. (…) Beethoven sympathisierte stets mit der Idee der Freiheit. Egmonts Idee war Beethoven ein inneres Anliegen. Seine Musik ist dabei ausdrucksstark, bildhaft und steigert die Wirkung des Dramas. (http://www.nwd-philharmonie.de/egmont/)

In den vordersten Reihen der Paderhalle sitzend wurden die Mädchen und Jungen unter der bewährten Moderation durch Christian Schruff in die Musik eingeführt und erfuhren viel Wissenswertes über das Musikstück, über die Orchesterinstrumente und ihre Spielweise, aber auch über die ausführenden Musiker und ihren persönlichen Werdegang. Die Nordwestdeutsche Philharmonie musizierte unter der Leitung von Leslie Suganandarajah gut aufeinander abgestimmt und sehr ausdrucksstark. Als Solistin überzeugte die Sopranistin Kirsten Labonte mit zwei Liedern Klärchens, der Verlobten Egmonts.

Warten vor dem Konzert im Foyer und im Konzertsaal. 

Schüleräußerungen:

Die Standbilder und die Sängerin, der Moderator und das Orchester haben mir gut gefallen. Der Moderator hat gut erklärt. (Lilli)

Ich fand die Sängerin toll. Sie hat richtig schön und vor allem hoch gesungen. Ich fand auch toll, dass das Publikum mit einbezogen wurde und uns Fragen gestellt wurden. Der Trompetenspieler hat uns gezeigt, wie die Lippenbewegungen gehen. Das hat sich lustig angehört. (6a)

Mir hat gefallen, dass alle Musiker ihre Instrumente vorgestellt und gezeigt haben. (David)

Die Musiker haben ausdrucksstark gespielt. (Johannes)

Ich habe gelernt, dass man eine sehr lange Ausbildung braucht, um Sängerin zu werden. Auch als Dirigent muss man ein Instrument spielen, um alles besser zu verstehen. Dafür ist das Klavier geeignet. (Lucy)

Ich habe gelernt, dass im Orchester 50 Musiker spielen, dass die Pauke mit echter Ziegenhaut bespannt ist und dass sich auch damals Frauen nicht nur um den Haushalt kümmern wollten. (Felicia)

Ich habe gelernt, dass wir glücklich sein sollen, in Freiheit leben zu können. (Lena)

Ich habe gelernt, dass man für Sachen kämpfen muss und kein Feigling sein soll und dass man nicht die Hoffnung verlieren sollte. (Jakob)

Ich habe gelernt, dass man mit Musik wunderbare Geschichten erklingen lassen kann. (Mareen)