Poetry Slam

Poetry Slam- Was ist das?

Poetry Slam bedeutet übersetzt „Dichterwettstreit“. Aber viele, die das hören, denken sofort an Gedichte und schrecken sofort zurück. Aber keine Angst! Beim Poetry Slam können zwar auch Gedichte vorkommen, aber viele Slammer tragen auch lustige Kurzgeschichten und Satiren, nachdenkliche Prosatexte oder Rap-Texte vor. Das Thema ist völlig offen; Liebe, Politik, Schule, Tiere… alles ist erlaubt!

Aber natürlich gibt es auch einige Regeln:

Regel Nr. 1: Keine Kopien!

Der Slammer darf nur seine eigenen Texte vorstellen! Sollte jemand merken, dass es diesen Text schon gibt, ruft er dazwischen und der Slammer darf nicht mehr weiter machen. Natürlich ist das Zitieren erlaubt, wenn es sich in Grenzen hält und wenn man auch erwähnt, wen man nun zitiert.

Regel Nr. 2: Zeitlimit

Ein Text darf die vorgeschriebenen sechs Minuten nicht überschreiten. Sobald der Slammer auf die Bühne kommt und anfängt zu reden, stoppt der Moderator die Zeit. Wenn die sechs Minuten um sind, macht er sich bemerkbar (Tiergeräusche rufen, auf die Bühne kommen und den Slammer kitzeln…).

Regel Nr. 3: Requisiten?

Nein! Beim Poetry Slam werden keine Requisiten benutzt. Der Slammer darf nur seinen Zettel, auf dem der Text steht, und seine Stimme mitnehmen auf die Bühne. Er sollte zum Beispiel keine Gitarre mitnehmen und was singen und verkleiden darf er sich auch nicht. (Es sei denn er kann beweisen, dass er immer als Superman oder Clown bekleidet durch die Gegend läuft.)

Und der Sieger?

Es gibt keine Jury. Zu Beginn werden sechs Punktetafeln im Publikum verteilt und nach jedem Auftritt müssen die, die eine Punktetafel haben, eine Bewertung abgeben. (Meistens Punkte von 1 bis 10)

Die Drei mit den meisten Punkten kommen ins Finale.