Praktikum

Liebe Schülerin,

im Rahmen der Berufsorientierung wollen wir dich befähigen, eigene Entscheidungen im Hinblick auf den Übergang ins Erwerbsleben oder in eine weitere schulische Ausbildung vorzubereiten und selbstverantwortlich zu treffen.

Das im 9. Jahrgang verankerte dreiwöchige Schülerbetriebspraktikum  bietet dir dabei die Möglichkeit, die Berufs- und Arbeitswelt unmittelbar kennen zu lernen, sich mit ihr auseinanderzusetzen und deine Eignung für bestimmte Tätigkeiten zutreffender einzuschätzen.

Um möglichst vielfältige und hilfreiche Erfahrungen zu sammeln, möchte ich dir einige Empfehlungen geben:

  • Bemühe dich selbstständig um eine Praktikumsstelle. So übst du Bewerbungssituationen und erlangst Sicherheit im Umgang mit dir fremden Personen.
  • Erkundige dich im Vorfeld gut über mögliche Alternativen. Kannst du vielfältige Einblicke in den Betrieb erhalten? Entsprechen die Aufgabenbereiche deinen Fähigkeiten und Interessen? Berate dich intensiv mit deinen Eltern, Klassen- und Fachlehrern und anderen Personen, die dich gut kennen. Auch Frau Rohe steht für Beratungen zur Verfügung.
  • Suche dir einen Praktikumsplatz in einem Berufsfeld, für das der mittlere Schulabschluss (Realschulabschluss) benötigt wird. In der gymnasialen Oberstufe wirst du dann Gelegenheit haben, ein Berufsfeld, das ein Hochschulstudium voraussetzt, zu erkunden.

Abschließend musst du noch wissen, dass dein Praktikum von deinem Wohnsitz aus zumutbar erreichbar sein muss. (BASS, 12 – 21 Nr.1.6.2) Bitte sprich deswegen rechtzeitig mit deiner Klassenleitung und mit Frau Rohe, wenn dein gewünschter Betrieb sich nicht in der Stadt Paderborn oder an deinem Wohnort (also im Normalfall im Kreis Paderborn) befindet.

Die Zusagen der Betriebe für das Praktikum müssen bis zu den Weihnachtsferien vorliegen. Achte bitte mit darauf, dass die Rückantwort vollständig und gut lesbar ausgefüllt ist.

Ich wünsche dir viel Erfolg rund um das Praktikum. 🙂

Schulleiterin Gertrud Oppenhoff

Wichtige Informationen zum Schülerbetriebspraktikum

Eine Beschäftigung in Arbeitsbereichen mit erhöhter Infektionsgefahr ist nicht gestattet (vgl. §§ 18/19 Unfallverhütungsvorschriften „Gesundheitsdienst“ VBG 103 – sowie § 26 der Verordnung über gefährliche Stoffe – Gefahrstoffverordnung – in der geltenden Fassung).

Demgemäß ist eine Beschäftigung in Arztpraxen nur im Bereich des Empfangs, in Bestrahlungsräumen (mit Ausnahme von Kontrollbereichen im Sinne der Strahlenschutz- und Röntgenverordnung), Gipszimmern u.ä. und mit administrativen Tätigkeiten möglich.

In Krankenhäusern sind Schülerbetriebspraktika insbesondere auf Wöchnerinnenstationen, Kinderstationen (ausgenommen Infektions- und Intensivabteilungen), kardiologischen Abteilungen, auf der reinen Seite von Desinfektionen, in sozialen Diensten, in Küchen, Werkstätten und in der Verwaltung zulässig.

In Alten- und Pflegeheimen und angeschlossenen Einrichtungen mit Ausnahme von Schwerpflegebereichen können Schülerbetriebspraktika durchgeführt werden, wenn sichergestellt ist, dass die Schülerinnen nicht zur direkten Körperpflege der Bewohner eingesetzt werden.

In allen Fällen ist eine fachkundige Aufsicht sicherzustellen.

In Endoskopieeinheiten, Dialyseeinheiten, medizinischen und mikrobiologischen Laboratorien, Lungenfachpraxen, unreinen Seiten von Sterilisations- und Desinfektionseinheiten oder Tierställen mit infizierten Tieren dürfen Praktikantinnen nicht beschäftigt werden.

Herausgeber: Staatliches Gewerbeaufsichtsamt Paderborn

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