SchuBs

SchuBS – Schule und Betrieb am Samstag

Lehrerbesuch in der Werkstatt des Benteler Aus- und Weiterbildungszentrums

 

© InnoZent OWL e.V. Paderborn

InnoZent OWL e.V. Paderborn

 

Auch in diesem Schuljahr nehmen auf freiwilliger Basis 2 Schülerinnen des Jahrgangs 9, Franka Ambros und Melissa Prey aus der 9a, an dem von der InnoZent OWL begleiteten Projekt SchuBS (Schule und Betrieb am Samstag) teil. Die Mädchen lernen an 22 SchuBS-Wochenenden 9 Stunden in der Benteler-Metallwerkstatt. In einem möglichst betriebsnahen Alltag sollen die Schülerinnen hier ihre Potentiale und Entwicklungsmöglichkeiten ihres fachlichen Könnens entdecken und in zusätzlichen Angeboten wie dem Teamtraining, der Kompetenzanalyse oder dem Bewerbungstraining ihr Auftreten im Beruf schulen. Die vor allem bei Mädchen vorherrschende Angst vor technischen Berufen soll ihnen so genommen werden.

Wie bei jedem Durchgang wird den Lehrer/innen der Beteiligten Schüler/innen an einem Tag die Gelegenheit geboten, SchuBS in der Praxis zu erfahren und ihre Schüler/innen in der Werkstatt zu erleben.

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Zunächst begrüßte Herr Honervogt als Vertreter der Politik alle Anwesenden und betonte, wie wichtig solche Projekte für die Jugend seien. Herr Koch, Ausbildungsleiter Benteler, informierte anschließend über die aktuelle Ausbildungssituation. Ihm war es sehr wichtig, darauf hinzuweisen, dass der Wirtschaft Auszubildende fehlten und die Tendenz, dass möglichst viele Jugendliche das Abitur machten und auch noch anschließend studierten eine Fehlentwicklung sei. Es seien sich mehr Auszubildende mit einem mittleren Schulabschluss wünschenswert. Herr Schöning aus der Benteler-Werkstatt stellte das Projekt SchuBS und die damit verbundenen theoretischen und praktischen Anforderungen  an die Schüler/innen vor.

 

Nach einer kurzen Diskussionsrunde besuchten die Lehrerinnen ihr Schüler/innen in der Werkstatt. Franka Ambros arbeitete gerade an der Erstellung ihrer Standuhr, die nach bestimmten Vorgaben eigenständig aus Stahl hergestellt werden soll.

 

Melissa Prey fanden die schulische Projektbetreuerin U. Ruhe und die Klassenlehrerin K. Reinstadler im Bewerbungstraining vertieft, in denen den Schüler/innen auch der alternative Weg zum Studium über Gesellen- und Meisterbrief verdeutlicht wurde. Auch hier wurde das Bedürfnis der Wirtschaft nach Auszubildenden mit mittlerem Schulabschluss betont.

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Insgesamt erhielten die teilnehmenden Lehrer/innen eine interessanten und informativen Einblick in die Arbeitswelt der beteiligten Schüler/innen und man kann auf diesem Hintergrund nur zu dem Schluss kommen, dass viel mehr Schüler/innen die Chance dieses Projekts nutzen sollten.

 

                                                                                                                     Text/Fotos: K. Reinstadler