Strasburg

Straßburg war eine Reise wert!

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Vom 30. Mai bis 3. Juni war in Straßburg und Umgebung alles anders. Wenn jemand fragt, warum, dann ist hier die Antwort: 43 Schülerinnen der Französisch-Kurse der Klassen 8-10 statteten an diesen Tagen in Begleitung von Frau Reinstadler und Frau Rohe der Stadt und ihrer Umgebung einen Besuch ab. Um es vorweg zu nehmen: die Reise hat sich gelohnt!

Am Montagmorgen ging es los. Wir trafen uns um acht Uhr am Maspernplatz und kamen nach einer mehrstündigen Busfahrt am frühen Nachmittag am Zielort nahe Straßburg an. Hier wartete unser Hotel auf uns – nicht besonders schön, aber zweckmäßig und vor allem preiswert.

Am Dienstag stand der Besuch der Stadt Colmar und eine Wanderung durch die Vogesen auf dem Plan. Da am Dienstagmorgen das Wetter nicht so schön war, konnten wir nicht wie geplant durch die Vogesen wandern. Spontan haben wir dann dem Straßburger Schokoladen-Museum (Lecker!) einen Besuch abgestattet und sind anschließend ins wunderschöne Colmar gefahren. Nachdem unsere Französisch-Lehrerin eine Tasche, die einer Schülerin in den Fluss gefallen war, wieder „gerettet“ hatte, konnte auch endlich die Stadtführung losgehen. Dabei lernten wir alle Sehenswürdigkeiten kennen, vor allem den alten Stadtteil, der sich Klein-Venedig nennt und der von Kanälen mit blumengeschmückten Häusern an den Ufern durchzogen ist.

Am Mittwoch ging es dann nach Straßburg, der größten Stadt im Elsass und Sitz des europäischen Parlaments. Zu Fuß und per Bus erkundeten wir unter sachkundiger Begleitung die Stadt, in der es viel lebendiger zugeht als im beschaulichen Colmar. Unter anderem besuchten wir hier das Museum „Musée alsacien“. Dies ist ein altes Gebäude, durch das wir laufen konnten und uns dort anschauen durften, wie die Menschen früher gelebt haben. Natürlich gab es auch noch genügend freie Zeit, um in Ruhe shoppen zu gehen.

Der Höhepunkt der Reise war der Besuch des Europäischen Parlaments am Donnerstag. Uns wurde dabei viel über das Parlament und seine Aufgaben erzählt. Das Europäische Parlament beschließt gemeinsam mit dem Rat der Europäischen Union die Gesetze. Die Entscheidungen werden in Ausschüssen vorbereitet, denen Vertreter aller Fraktionen angehören. Bei Abstimmungen im Plenum entscheidet die Mehrheit der Abgeordneten. In der Diskussion mit dem Parlaments-Führer zeigte sich zur Freude unserer Politiklehrerin, dass einige von uns bereits eine Menge zu dem Thema beisteuern konnten.

Das Tagesprogramm rundete eine Schiffsreise rund um den alten Straßburger Stadtteil „Klein Frankreich“ ab. Wir erlebten das alte Gerberviertel an den verzweigten Armen des Flüsschens Ill mit seinen Brücken und Fachwerkhäusern, was allen sehr gefallen hat. Die verbleibende freie Zeit nutzten wir, um „auf eigene Faust“ die Stadt zu erkunden und unsere Französischkenntnisse auszuprobieren.

Freitag war es Zeit für die Rückreise. Nachdem alle Koffer verstaut waren, ging es Richtung Heimat. Da es auf der Heimstrecke einige Staus gab, waren wir acht Stunden unterwegs. Zusammenfassend können wir sagen, es war eine echt tolle Zeit. Wir haben Land und Leute kennengelernt, hatten alle ganz viel Spaß und würden uns freuen, wenn wir noch einmal nach Frankreich fahren würden.

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                                                                                  Text: Julia Prey (8a)/Fotos: K. Reinstadler